Tagesbericht Freitag, 23.09.2016

„Globe und Tower“: das waren unseren heutigen Programmpunkte, die sich aber als deutlich mehr entpuppten. Am Morgen fuhren wir mit dem Zug in die Innenstadt Londons und nachdem wir dort angekommen waren, liefen wir einen malerischen Weg an der Südseite der Themse entlang.

Nach der Hälfte der Strecke sahen wir einen Nachbau der „Golden Hind“, des Schiffs Sir Francis Drakes, der Freibeuter im Auftrag Queen Elizabeths I. gewesen war. Im Folgenden besichtigten wir das Globe Theatre im Rahmen einer Führung, die von Kristin Atherton, einer in England bekannten Schauspielerin geleitet wurde. Wusstet ihr schon, dass Theater in der damaligen Zeit innerhalb der Stadtmauern Londons illegal waren, weshalb das Globe Theatre auf der anderen Seite der Themse lag? Dann besichtigten wir das dazugehörige Museum, in dem wir unter anderem herausfanden, dass zu Shakespeares Zeit alle Frauenrollen von Männern gespielt wurden, da es Frauen verboten war, Theater zu spielen.

Im Anschluss daran liefen wir über die South Bank zum Tower of London, wo wir von einem kostümierten Tourguide durch den Tower geführt wurden und feststellten, dass in England nicht immer Englisch gesprochen worden war. Außerdem erfuhren  wir, dass London vor langer Zeit ein römisches Lager war. Zum Schluss sahen wir uns in kleinen Gruppen die britischen Kronjuwelen an. Wir fanden es sehr interressant, dass in dem beeindruckenden Gewölbe nicht nur Kronen und Zepter, sondern auch mit Juwelen besetzte Schwerter aufbewahrt werden.

Bei schönstem Sonnenschein führte uns unser Rückweg über die Tower Bridge und vorbei an der City Hall. Zurück im Bus hieß es dann endgültig Abschied von London nehmen. Nach einer weiteren Fahrt durch Englands idyllische Landschaft erreichten wir den Eurotunnel, durch den wir im Anschluss dann auch fuhren.

Philipp Hügel & Anton Osterland, 9a

 

 

 

 

 

Tagesbericht Donnerstag, 22.09.2016

Der Morgen des Donnerstags begann mit einer einandhalbstündigen Fahrt zu den Studios, in denen die  Harry-Potter-Filmreihe gedreht wurde. In den großen Studiohallen konnten wir stundenlang die verschiedensten Requisiten, Kostüme und Originalsets der Filme, wie zum Beispiel die große Halle, die Winkelgasse und Dumbledores Büro, betrachten. Das Highlight am Ende der Tour war ein beleuchtetes Modell von Hogwarts, das so groß war, dass es den ganzen Raum füllte. Nach diesem einmaligem Erlebnis besuchten wir den Shri Swaminarayan Mandir, einen bedeutenden Hindutempel in London. Die Bauweise des Tempels beeindruckte uns besonders, vor allem die Tatsache, dass dieser aus 26.300 einzelnen, kunstvoll verzierten Steinen erbaut wurde. Dort bekamen wir eine Einführung zum Thema Hinduismus und besuchten eine sehr lehrreiche Ausstellung. Anschließend statteten wir dem Wembleystadion noch einen kurzen Besuch ab . Mit einer Besucherkapazität von 90.000 Menschen ist die Heimat der Three Lions das zweitgrößte Fußballstadion Europas. Nun freuen wir uns auf die Rückkehr in unser englisches Heim, wo wir unseren letzten gemeinsamen Abend mit unserer Gastfamilie verbringen werden.

Jona Seufert & Raphael Lanz, 9c

Tagesbericht Dienstag, 20.09.2016

Nach einem leckeren Frühstück brachten die Gasteltern uns zum Treffpunkt. Während der Busfahrt bekamen wir schon einen ersten Eindruck von London, bis wir nach einer Weile am London Eye ankamen. Kaum waren wir aus dem Bus ausgestiegen, wurden auch schon Fotoapparate und Handys gezückt. Das war nicht verwunderlich, denn wir hatten einen beeindruckenden Ausblick auf Big Ben, Houses of Parliament und die Themse. Anschließend überquerten wir die London Bridge und konnten nun auch Westminster Abbey bestaunen. Daraufhin bogen wir in die Parliament Street ein, in welcher wir den Sitz der Premierministerin, das Banqueting House und anschließend die Horseguards Parade sahen. Unser weiterer Weg führte uns durch den St. James`s Park, in dem wir uns sehr für die niedlichen Eichhörnchen begeisterten, bis zum Buckingham Palace. Nachdem wir auch diesen fotografiert hatten, ging es weiter zum Picadilly Circus und von dort mit dem Bus zu unserem persönlichen Highlight des Tages: einer Führung durch das Stadion des FC Arsenal London! Wir bekamen dort unter anderem den Managers`und den Diamond Club, den Stadioninnenraum, das Medienzentrum sowie die Umkleide und den gesamten Mannschaftsbereich zu sehen. Danach fuhren wir zur Covent Garden Piazza, einem stimmungsvollen Markt, den wir in kleinen Gruppen erkunden durften. Einige Schüler nutzten auch die Möglichkeit, das London Transport Museum zu besuchen. Im Anschluss daran brachte uns unser fantastischer Busfahrer Andreas sicher zurück nach Croydon, wo wir den Abend mit unseren Gastfamilien ausklingen ließen.

Luisa Bayerer & Luka Klug, 9a/b

   

Tagesbericht Mittwoch, 21.09.2016

Bestens gelaunt machten wir uns heute morgen auf den Weg nach Oxford. Die Zeit verging glücklicherweise wie im Flug und gegen Ende der Fahrt wurden wir durch zwei Referate inhaltlich auf unseren Besuch des Ashmolean Museum und der Colleges eingestimmt. Nach unserer Ankunft starteten wir gleich im Kunst- und Archäologiemuseum der University of Oxford, wo wir an Workshops zum Thema Antikes Griechenland teilnahmen. Während jeweils eine Hälfte der Schüler im Workshop antike Alltagsgegenstände untersuchte, durfte die andere Gruppe eigenständig auf Entdeckungsreise gehen. Zum Abschluss bestaunten wir noch Gemälde von Rembrandt und Rubens, die in einer Sonderausstellung gezeigt wurden. Am Nachmittag gestalteten wir in Kleingruppen unser eigenes Programm. Einige  Schüler besichtigten die Bodleyan Libary oder eines der berühmten Colleges, andere wiederum entschieden sich für die ungleich moderneren Gebäude in der Fußgängerzone. Gegen 16 Uhr kamen alle mit den verschiedensten Tüten bepackt zum Treffpunkt zurück. Wenige Minuten später startete der Bus wieder in Richtung London.

Luca Sterner & Alisa Langer, 9c

Tagesbericht Montag, 19.09.2016

Mainkai, Würzburg, 4:40 Uhr: Die Frisur saß nicht ganz, dafür waren aber alle Schüler und Lehrer an Bord des Buses, der uns nach London bringen sollte. In den ersten Stunden nutzten einige von uns noch die Chance, ein bisschen Schlaf nachzuholen, andere aber waren so voller Vorfreude, dass an Schlaf nicht zu denken war. Spätestens nach dem zweiten Stop waren aber alle wach und konnten die Fahrt genießen. In Belgien zeigte sich dann leider, dass man nicht immer Glück haben kann, denn während das Wetter zunehmend besser wurde, wurde die Verkehrssituation nach und nach vertrackter, bis uns eine Totalsperrung des Highways dazu zwang, die Schnellstraße zu verlassen. Dies gab uns aber die Chance, die schöne belgische Landschaft zu bewundern, kostete uns jedoch ein wenig Zeit, sodass wir etwas später als geplant in Calais ankamen. Aber wie immer gilt: There’s a bright side. Es gab weder Schlangen bei der Passkontrolle noch war die Fähre überfüllt. Zudem wurde unsere Geduld mit einer malerischen Bilderbuchüberfahrt, an deren Ende uns die weißen Klippen von Dover in England begrüßten, belohnt. Die letzte Etappe unserer Reise verlief ruhig, sodass wir uns auf das Zusammentreffen mit unseren Gastfamilien vorbereiten konnten. Gegen 19:40 Uhr trafen wir müde, aber glücklich in Croydon ein und lernten unsere Gastgeber endlich kennen. Nach einem langen Tag freuten wir uns auf ein gutes Essen und unsere erste Nacht auf englischem Boden.

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