Saalburg

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Erkundung eines Römerlagers

 

Um 8.00 Uhr ist es so weit. Wir, die Klasse 7a, fahren in Begleitung einer neunten Klasse und unseren Lehrern Frau Schaible und Herrn Nebel zur Saalburg.

Im Bus ist die Stimmung gut, denn wir dürfen beim Busfahrer unsere Musikwünsche äußern. Nach etwa 1,5 Stunden sehen wir, dass sich die Fahrt gelohnt hat: Vor uns taucht die Saalburg auf! Ein renoviertes Römerlager, in dem vor zwei Jahrtausenden Kohorten der römischen Armee lebten und den Limes gegen Angriffe der Germanen verteidigten.

Ein Archäologe der Saalburg, den Frau Schaible von früheren Besuchen kennt, kann uns alles genau erklären. Gespannt schauen und hören wir zu, als er uns an Ausstellungsstücken und Gebäuden viel Neues über das alte Römerleben zeigt und erzählt: Von Bereichen wie Kleidung, Essen und Bautechnik bis hin zum Untergang des römischen Reiches. Trotz dieses sehr interessanten Vortrages sind wir froh, das alte Lager nun alleine erkunden zu dürfen. Grüppchenweise ziehen wir los und schauen uns Fundstücke, Inschriften und nachgebildete Gebäude an.

 

Nach reichhaltiger Stärkung brechen wir dann zum Limes auf, der in der Nähe der Saalburg nachgebaut worden ist. Über die Palisade kommen wir zwar nicht hinüber, aber den dahinter liegenden Wall können wir mit Anlauf besteigen. Wir können uns nun gut vorstellen, wie schwer es für Angreifer mit Rüstung und Gepäck war, den Limes zu überwinden, und warum Rom und seine Provinzen nicht leicht erobert werden konnten. Danach versuchen einige Jungen spaßeshalber, mit einem Rammbock die Saalburg zu stürmen, aber die dicken Mauern sind unüberwindbar.

 

Nach diesem Erlebnis fahren wir, leider von Staus aufgehalten, nach Hause. Diese Exkursion war für uns alle ein schönes Erlebnis, durch das wir einen kurzen Einblick ins Leben der alten Römer erhalten konnten.

Nathalie, Klasse 7

 



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