Weißenburg

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Zu Besuch bei Mogetissa

 

„In finibus provinciae Romani ingentem munitionem aedificaverunt; quae Munitio limes nominatur.”

So steht es in unserem Lateinbuch geschrieben. Das brachte Herrn Hutzel, unseren Lateinlehrer auf die Idee, eine Klassenfahrt nach Weißenburg zu unternehmen. Gesagt, getan. Am 19. Juni befanden wir uns mit unseren Fahrrädern im Zug nach Weißenburg. Mit dabei war Frau Dietl. Von Gunzenhausen fuhren wir mit dem Fahrrad los und kamen wohlbehalten im Natur- und Selbstversorgerhaus Pleinfeld an.

Der nächste Tag wurde richtig römisch. Zuerst besuchten wir ein rekonstruiertes Wachtor. Herr Hutzel erzählte einiges über die Römer und den Limes, der auch Teufelsmauer genannt wird. Dann ging es zu den Thermen, zu den Erlebnisbädern der Antike. Heute sieht man leider nur noch einige wenige Reste. Aber auch darunter kann man sich etwas vorstellen, da es nachgebildete Modelle gibt, die zeigen, wie es zur Römerzeit ausgesehen hat.

 

 

Zur letzten Exkursion des Tages steuerten wir das Römermuseum an. Doch bevor wir uns dem Museum widmeten, sollten wir noch einen Fragebogen des Limes-Informationszentrums ausfüllen. Dies taten wir auch mit Begeisterung: „Warum sind aus der Römerzeit nur unvollständige Knochenreste von Menschen erhalten?“ – „Was waren die häufigsten Krankheiten der Römer?“ – und viele andere derartige Fragen. Die Antworten fand man auf Infotafeln oder Landkarten. Außerdem gab es noch Modelle römischer Bauwerke.

Dann gingen wir ins eigentliche Museum. Dort gab es Schatzfunde, Schmuck und Kampfwerkzeuge aus der römischen Zeit zu sehen.

Müde, aber zufrieden fuhren wir hiernach zum Brombachsee, wo wir schon am vorigen Tag gebadet hatten, und erfrischten uns in dem kühlen Nass.

Zu unser aller Bedauern ging es am folgenden Tag schon wieder heimwärts. Wir sind uns aber einig, dass dies eine sehr schöne Klassenfahrt war und dass wir viel gelernt haben.

Lea, Klasse 6



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